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Feuchtigkeit in den Wänden – Rechte und Pflichten als Mieter und Vermieter

Feuchtigkeit in Wänden von Gebäuden und Fundamenten ist ein großes Problem. Die Feuchtigkeit kann zu Schimmel führen, der nicht nur die Bausubstanz schädigt, sondern auch schwerwiegende gesundheitliche Folgen nach sich ziehen kann. Wir von der BKM Abdichtungssysteme GmbH erklären Ihnen, welche Rechten und Pflichten Sie als Mieter oder als Vermieter im Falle eines Feuchtigkeitsschadens haben.

Feuchtigkeitsschäden sind ein folgenschweres Problem

Nässe und Feuchtigkeit in Wänden haben verschiedene Ursachen. Dies kann durch ein falsch ausgeführtes Fundament verursacht werden, bei dem die Feuchtigkeit von außen in das Mauerwerk dringt. Auch falsches Lüftungsverhalten der Bewohner kann zur Kondensation in kalten Bereichen führen. Oft bilden sich an Wandbereichen hin zu den Außenwänden feuchte Stellen. Weiterhin verhindert fehlende Luftzirkulation den Abtransport der Feuchtigkeit. Diese dringt nach und nach in das Mauerwerk ein und schädigt dieses langfristig.

Infolge entsteht schnell Schimmel. Der Schimmel und seine Sporen sind nicht nur unansehnlich und sorgen für einen muffigen Geruch in der Wohnung. Vielmehr ist er auch gesundheitsschädlich. Speziell für Kinder und Asthmatiker sorgt das Einatmen der Sporen zu Atemwegsproblemen. Kopfschmerzen können ein erstes Anzeichen einer Belastung der Raumluft durch Schimmelsporen sein. Das Ziel muss eine schnelle Beseitigung der Feuchtigkeit sein, bevor Schimmel entstehen kann.

Die Rechten und Pflichten des Mieters

Hat der Mieter den Verdacht, dass ein Feuchtigkeitsschaden des Mauerwerks vorliegt, muss dieser unverzüglich den Vermieter darüber informieren. Entscheidend sind die Ursache und Herkunft der Feuchtigkeit. Häufige Ursache kann ein falsches Nutzungsverhalten des Mieters sein. Gründe für zu hohe Feuchtigkeit im Wohnraum sind zum Beispiel:

  • Unzureichendes Lüften
  • Wäschetrocknung in der Wohnung
  • Keinen Luftabzug in der Küche
  • Häufiges Duschen ohne Lüften

Kann die Feuchtigkeit auf ein falsches Nutzungsverhalten zurückgeführt werden, muss der Mieter sein Verhalten ändern. Rechtlich ist der Mieter zu einem sorgsamen Umgang mit der Wohnung verpflichtet. Ein regelmäßiges Stoßlüften für einige Minuten reduziert die Feuchtigkeit in der Wohnung erheblich. Zudem muss grundsätzlich ausreichend Abstand zwischen Möbeln und den Wänden eingehalten werden, damit Luft hier ausreichend zirkulieren kann.

Stellt sich umgekehrt heraus, dass die Bausubstanz und damit der Vermieter die Ursache für die Feuchtigkeit zu verantworten hat, ist der Mieter berechtigt, eine Mietminderung durchzusetzen. Diese sollte aber immer in Abstimmung mit einem Anwalt erfolgen. Der Mieter darf das Mietverhältnis gegebenenfalls sogar fristlos kündigen. Es ist dann aber unbedingt erforderlich, dass der Mieter dem Vermieter vor der fristlosen Kündigung erfolglos eine Abmahnung erteilt.

Die Rechten und Pflichten des Vermieters

Der Vermieter ist nach Anzeige des Verdachts auf Feuchtigkeit und daraus resultierenden Schimmel verpflichtet, dies zu überprüfen. Er darf die Kosten für die Inspektion auch dann nicht an den Mieter weiterreichen, wenn sich der Verdacht als falsch herausstellt.

Grundsätzlich hat der Vermieter das Recht und die Pflicht, die Ursachen zu beseitigen, bevor der Mieter eine Mietminderung vornimmt. Der Vermieter hat Sorge zu tragen, dass seine Immobilie vertragsgemäß genutzt werden kann. Er ist also für die Beseitigung der Feuchtigkeit verpflichtet. Bei einem Schimmelbefall ist zu beachten, dass nicht nur sichtbare Bereiche entfernt werden, sondern der Schaden von Grund auf durch einen Handwerker behoben wird.

Die grundlegende Basis, um die jeweiligen Rechte und Pflichten seitens Mieter und Vermieter festzulegen, ist es, die Ursache der Feuchtigkeit in den Wänden zu bestimmen. Eine Schadensanalyse kann diese Frage zuverlässig beantworten. Erst danach ist es sinnvoll, weitere Schritte anzugehen. Dies betrifft sowohl die Beseitigung des Schadens als auch die Frage danach, wer finanziell dafür aufkommen muss.

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